Red Hat ist seit jeher eine der tragenden Säulen der Linux-Community. Legendär sind die Beiträge zum Linux-Kernel: Seit Jahren zählt man zu den bedeutendsten Commit-Lieferanten. Verdienste hat man sich insbesondere in Bezug auf die Akzeptanz im Enterprise-Bereich erworben. Vornehmlich Red Hat Enterprise Linux (RHEL) zählt heute zu den wichtigsten Server-Plattformen. Die Deutsche Bahn, IBM, die NASA und das US-Verteidigungsministerium zählen zu den bekanntesten Nutzern. Sogar Microsoft hat RHEL in seine Dienste integriert. Jüngst wurde bekannt, dass auch Meta seine neuen KI-Sprachmodelle auf RHEL-Basis ausführen wird.

 

Geänderte Lizenzpolitik

Doch mit der Änderung der Lizenzpolitik seiner beliebten Enterprise-S erver-Umgebungen hat Red Hat viel Unmut auf sich gezogen. Die beliebte Open-Source-Version CentOS wurde durch CentOS Stream bzw. CentOS Linux ersetzt. Die Folge: Immer mehr Unternehmen machen sich auf die Suche nach soliden Alternativen. Was aber, wenn unternehmenskritische Applikationen speziell auf die Anforderungen von RHEL bzw. CentOS abgestimmt sind?

Die Open-Source-Community wäre nicht die Open-Source-Community, hätte sie nicht zeitnah eine Lösung parat. Mit AlmaLinux und Rocky Linux stehen zwei kostenlose, von der Community entwickelte Linux-Distributionen bereit, die binärkompatibel zu RHEL sind. Damit können sie eine bestehende RHEL-Umgebung eins-zu-eins ersetzen – ohne irgendwelche Einschränkungen. Auch unternehmenskritische Applikationen, die speziell für RHEL-Umgebungen konzipiert sind, können problemlos portiert werden.

Grundsätzlich bieten beide Systeme eine nahezu identische technologische Basis. Unterschiede bestehen im Detail, beispielsweise in Bezug auf die Führungsstruktur und die Geschwindigkeit der Veröffentlichungen. Für viele Unternehmen stellen beide Forks attraktive Alternativen zu bestehenden RHEL-Server dar. Insbesondere die Kostenperspektive sprechen für ihren Einsatz.

 

RHEL-Alternativen bei der intersaar

In der Community besteht Konsens, dass AlmaLinux und Rocky Linux solide Werkzeuge sind und einen zuverlässigen Ersatz für RHEL-Systeme darstellen. Doch der Betrieb und die Administration beider Systeme ist insbesondere vor dem Hintergrund anspruchsvoll, dass Fragen der Sicherheit und der Systempflege von dem einsetzenden Unternehmen beantwortet werden müssen.

Mithin stellt sich die Frage, wie Unternehmen die Potenziale von AlmaLinux bzw. Rocky Linux erschließen, gleichzeitig aber auch für einen zuverlässigen Betrieb sorgen. Hier kommt die Expertise von intersaar zum Tragen. Bei der intersaar kommen seit drei Dekaden unterschiedliche Linux-Plattformen zum Einsatz. Wir blicken auf eine langfährige Erfahrung mit RHEL-, CentOS- und Fedora-Systemen zurück. Übrigens: Prominentester Fedora-Anwender dürfte Linus Torvalds, der Linux-Begründer und Git-Initiator sein.

Unternehmen profitieren von verschiedenen Aspekten beim Einsatz der beiden RHEL-Alternativen:

  • Kompatibilität mit RHEL: Beide Distributionen sind 1:1 binärkompatibel mit RHEL. Software, die für RHEL zertifiziert oder entwickelt wurde, läuft auch auf AlmaLinux und Rocky Linux – und zwar ohne irgendwelche Anpassungen.
  • Kostenersparnis: RHEL ist kostenpflichtig (Subscription-Modell mit Support), AlmaLinux und Rocky Linux sind hingegen kostenlos nutzbar, inklusive Sicherheitsupdates. Für Unternehmen mit vielen Servern oder Containern kann das erhebliche Einsparungen bringen.
  • Langfristige Stabilität und Sicherheit: Sicherheitsupdates und Bugfixes werden regelmäßig und schnell bereitgestellt. Damit sind sie ideal für produktive Umgebungen, in denen Stabilität und neueste Software-Versionen kritisch sind.
  • Einfache Migration von CentOS: Viele Unternehmen nutzten früher CentOS als kostenlose RHEL-Alternative. Tools wie „migrate2rocky“ und „almalinux-deploy“ ermöglichen den Umstieg ohne Neuinstallation.
  • Community-Support: Beide Systeme werden von einer aktiven Community vorangetrieben. Hier erhalten Unternehmen kompetente Unterstützung.
  • Einsatz in Cloud- und Container-Umgebungen: Zu beiden RHEL-Alternativen stehen offizielle Images für AWS, Azure, Google Cloud, VMware, Docker usw. zur Verfügung.

 

Damit eröffnen sich vielfältige Anwendungsszenarien und Potenziale für die Optimierung der IT- und der Kostenarchitektur.

 

Fazit

Für Unternehmen bieten AlmaLinux und Rocky Linux attraktive Vorteile:

  • RHEL-Kompatibilität ohne Lizenzkosten
  • Langfristige Stabilität und Sicherheit
  • Einfache Migration von CentOS oder RHEL
  • Flexibilität zwischen Community- oder kommerziellem Support

 

Kurz: Beides sind ideale Plattformen für Server, Virtualisierung, DevOps und Cloud, wenn Sie die Vorteile von RHEL nutzen möchte – ohne die damit verbundenen Kosten.

Informieren Sie sich noch heute, wie die intersaar Sie bei der Migration und dem Betriebs von AlmaLinux und Rocky Linux unterstützen kann.

Wir bieten für jeden Bedarf die passenden Lösung!